Bayerischer Staatsminister zu Gast im Bad Bentheimer Kurhaus

Dr. Thomas Goppel bekennt sich zum christlichen Menschenbild

Dr. Thomas Goppel (1.v.li.) mit örtlichen CDU-Vertretern im Bad Bentheimer Kurhaus Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst,  Dr. Thomas Goppel,  hat sich zum christlichen Menschenbild bekannt.  Es sei eine der wesentlichen Quellen für die Verankerung der Menschenwürde im deutschen Grundgesetz, sagte der CSU-Politiker am 14. Januar 2008 im Bad Bentheimer Kurhaus. Goppel pflegt verwandtschaftliche Beziehungen in die Burgstadt.

 

Der Gast aus München wandte sich gegen "jegliche Gleichmacherei unter den Menschen". Jede Persönlichkeit sei einmalig und unverwechselbar. Darum verbiete es sich,  "alle über denselben Kamm zu scheren".

 

Jeder Mensch, so Goppel, habe besondere Fähigkeiten. Die Gesellschaft ziehe daraus Nutzen, wenn es gelinge, dem Einzelnen zu ermöglichen, "dass er seine Qualitäten voll zur Entfaltung bringt".  Immer dann, wenn jemand allein nicht mehr weiterkomme, habe er Anspruch auf Hilfestellung durch die Gemeinschaft.  Nur durch gegenseitige Unterstützung sei Gerechtigkeit möglich.

Die Geschwindigkeit gesellschaftlicher Veränderungen habe zugenommen, sagt der Minister. In den Bereichen Bildung, Familie und Arbeit müssten die entscheidenden Weichen für die Zukunft gestellt werden. Wenn dies gelinge, bleibe Deutschland auf den Weltmärkten konkurrenzfähig.

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (Wietmarschen-Lohne) sprach sich im Kurhaus für die Beachtung von Werten in der Politik aus.  In Niedersachsen zeige sich das beispielsweise durch die Einrichtung von Stützpunkten für die Palliativmedizin und die Hospizhilfe. Auch die Stärkung der Familien gehöre in diesen Zusammenhang