Bekenntnis zu Flüchtlingen und Dank an Ehrenamtliche

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Hermann Schulze-Berndt

"Die Herausforderungen, vor die uns die aktuelle Flüchtlingssituation stellen, erfordern, dass wir als Bürgerinnen und Bürger in Bad Bentheim gemeinsam an einem Strang – und in dieselbe Richtung ziehen", erklärt der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Hermann Schulze-Berndt. Darum begrüßt die CDU-Ratsfraktion die nun verabschiedete "Gemeinsame Erklärung des Rates der Stadt Bad Bentheim zur Flüchtlingshilfe" – nachzulesen unter diesem Link: 150923 Beschlussvorl. u. Erklärung zur Flüchtlingshilfe.

Es sei gut, dass man nicht nur ein Bekenntnis zur Unantastbarkeit der Würde des Menschen festgeschrieben habe, sondern auch Ziele und Ansprüche an den eigenen Umgang mit den Flüchtlingen, insbesondere auch bei der Unterbringung, mit aufgenommen habe. "Wenn sich der Bürgermeister schon gegen eine Flüchtlingskonzept sträubt, so ist es doch zumindest auf diesem Wege gelungen deutlich zu machen, dass wir im Prinzip eine Unterbringung immer mit dem Ziel der bestmöglichen Integration in möglichst kleinteilige Einheiten für vernünftig halten", so Schulze-Berndt. Zentral sei für ihn auch das Bekenntnis zur Willkommenskultur.

Schulze-Berndt wies zudem darauf hin, dass all das, was im Moment in Bad Bentheim geleistet werde ganz wesentlich auf den Schultern ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger laste: "Einerseits bin ich unendlich dankbar für das Engagement, das die Menschen in unserer Stadt hier für die Flüchtlinge leisten. Andererseits erwarte ich von der Stadt aber auch noch mehr Unterstützung. Wir dürfen uns nicht darauf verlassen und ausruhen, dass es hier ein solch vorbildliches privates Engagement gibt." Er betrachtet die aktuellen Herausforderungen als eine gemeinsame Herausforderung aller Bürgerinnen und Bürger in Bad Bentheim.