CDU fordert Ausbau der Klosterstraße mit Radweg
Einengungen sollen die Geschwindigkeit reduzieren
Die CDU-Fraktion im Bad Bentheimer Rat hat für die nächste Sitzung des Bauausschuss der Stadt am Montag, 2. März, ab 19.30 Uhr im Rathaus beantragt, die Klosterstraße in Bardel auf fünf Meter Breite auszubauen und auf der nördlichen Seite mit einem Radweg zu versehen, der sich durch rötliche Beschichtung optisch von der Fahrbahn absetzen soll. Zusätzlich soll der Radweg mit geeigneten Maßnahmen von der Fahrbahn getrennt werden und im Bereich der Wohnhäuser mit einer Einengung auf einer Länge von fünf bis zehn Metern auf drei Meter Fahrbahnbreite reduziert werden. Eine weitere Einengung wird auf der südlichen Fahrbahn in Höhe des Abzweigs vor dem Klosterbusch vorgeschlagen. Eine dritte Einengung soll im Bereich der Parkplätze des Klosters eingebaut werden. Zudem sei die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu beschränken.
Die CDU begründet ihren Antrag damit, dass im Rahmen des Dorferneuerungsplans die Klosterstraße ausgebaut werden soll. Dabei sei der Ausbau der Straße mit einer Breite von fünf Metern notwendig, damit Begegnungsverkehr mit Schulbussen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen möglich ist. Die CDU-Fraktion sieht es als unerlässlich an, diese Straße mit einem Radweg bis zum Kloster zu versehen, da diese Straße von sehr vielen Radfahrern genutzt wird (sowohl Schüler als auch Radwanderer aus und in Richtung Niederlande).
Der Radweg soll an der nördlichen Seite der Fahrbahn geführt werden, da an dieser Straßenseite bereits ein kurzer Radweg angelegt ist. Die Anlage des Radweges an der Fahrbahn durch eine optische Markierung habe sich an anderer Stelle bewährt und sei kostengünstig. Durch diese Maßnahme könne der Radweg im Begegnungsverkehr von Bussen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werden, wenn kein Radfahrer den Radweg benutzt.
Der Einbau von Einengungen ist aus Sicht der CDU erforderlich, um im Bereich der Wohnhäuser zu einer Geschwindigkeitsreduzierung zu kommen. Die Einengungen seien auch für den Schulbusverkehr unkritisch, da die Sichtbeziehung gegeben sei und dadurch rechtzeitig gebremst werden könnte. Durch die Einengungen dürfte es auch möglich sein, in Verbindung mit dem Schulweg eine Geschwindigkeitsbeschränkung beizubehalten, meint die CDU.
Ein von der Verwaltung vorgesehener Ausbau mit fünf Aufpflasterungen ist aus Sicht der CDU-Fraktion nicht zielführend, da die Aufpflasterungen für Schulbusse und landwirtschaftliche Fahrzeuge schwer zu passieren seien und zu Schäden an der Straße und an den Fahrzeugen führen würde. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit den „Kölner Tellern“ hätten gezeigt, dass die Straße dann von den Schülern mit PKW gemieden wird und sie die Strecke über den Nordkamp benutzen und diesen mit zu hoher Geschwindigkeit befahren. Außerdem verbessere sich die Verkehrssicherheit für die Radfahrer in keiner Weise.