CDU fordert mehr Geld für Programm "Jung kauft alt"

IMG_5925-bDer Vorsitzende der Bad Bentheimer CDU, Heiner Beernink, hat den Erwerb der Hofstelle Schulte-Kolthof als  „Meilenstein“ gewürdigt..  Die nun mögliche Entwicklung am westlichen Ortseingang Bentheims sei „lange ersehnt“. Dass das Thema Entwässerung an dieser sensiblen Stelle „höchste Priorität“ habe, sei für die CDU  eine „unerlässliche Voraussetzung“. Auch dass die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (GEG)  im Zusammenhang mit dem Erwerb  Neubaugrundstücke anbieten müsse, sei angesichts der Bedeutung dieser Entwicklung vertretbar.  Jedoch nur  – wie von der CDU gefordert und mittlerweile verabredet –  begrenzt auf höchstens 15 neue Grundstücksangebote seitens Stadt und GEG pro Jahr.

Reinhard Bonke, Vorsitzender des Bauausschusses, und die stellvertretende Landrätin Helena Hoon fordern zur Flankierung dieses Kompromisses die Attraktivierung des Programms "Jung kauft Alt".  Es diene der Förderung des Erwerbs von Immobilien in bestehenden Wohngebieten. Die auf Antrag der CDU seitens der Verwaltung vorgelegten Veränderungen hält die CDU dabei für  unzureichend.

Die CDU-Ratsmitglieder Focko Wintels und Wilhelm Klinge schlagen vor, dass die GEG ab sofort auf den bisher kalkulierten Quadratmeterverkaufspreis 5,00 EUR aufschlägt, die komplett in eine Förderung zum Erwerb von Altimmobilien fließen sollten. Dabei denkt die CDU  an eine Förderung 5.000 EUR für den Erwerb von Altimmobilien – gleichmäßig verteilt auf fünf Jahre. Für Familien mit Kindern empfehlen sie zudem einen Bonus.  Nach entsprechenden Erfahrungen könnten die Fördersätze später  geändert werden.

Heiner Beernink:  „Mit diesem Schritt bleibt es möglich, Neubaugrundstücke anzubieten, die Gewichte werden aber deutlich zu Gunsten der bewährten, bestehenden Wohnbaugebiete verschoben. Diese Verschiebung hätte nicht nur einen ökologischen Wert, sondern käme auch der Stadt zu Gute, die langfristig keine neuen Straßen/Beete zu unterhalten hat und bei kürzeren Wegen zu Kindergärten, Schulen und Geschäften auch weniger Verkehrsbelastung ertragen müsste.“