CDU warnt vor zunehmender Gefährdung in Ochtruper Straße

Heiner Beernink zur Wilhelmstraße:  "Bedenken ernst nehmen"

Nach der Sitzung des Bauausschusses am 5. März mahnt die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bentheim den Bürgermeister, die vorgetragenen Bedenken ernst zu nehmen. "Insbesondere die Weinkellerstiege vor dem Ergebnis eines Verkehrskonzeptes und ohne begleitende Maßnahmen zu schließen, birgt Gefahren",  betonte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Heiner Beernink. "Wer halb Bentheim zukünftig über die Ochtruper Straße und die nördliche Wilhelmstraße umleiten will, verkennt, dass diese Straßen bereits jetzt an die Grenzen Ihrer Kapazität stoßen. Das Herz Bentheims lässt sich nicht beleben, wenn eine Ader gekappt und die beiden anderen verstopft sind."   Außerdem, so Beernink, drohe auf der Ochtruper Straße und der Wilhelmstraße eine "zusätzliche Gefährdung von Radfahrern und insbesondere Schülern". 

Auch zur zeitlichen Ausdehnung der Schließung der Wilhelmstraße erkennt die CDU noch Diskussionsbedarf. Für Heiner Beernink sind Tecklenburg und Ootmarsum mit ihren Fußgängerzonen "anzustrebende Vorbilder". Es mache aber keinen Sinn, wenn die Verwaltung versuche,  "die Wilhelmstraße ohne oder gegen  die Bentheimer Geschäftsleute zu beleben".  Dann  – so befürchtet der Christdemokrat –  würde die Wilhelmstraße zumindest von montags bis freitags "nicht belebt, sondern leblos sein".