CDU weist auf Mängel beim Familienbad hin
Reinhard Bonke legt Liste mit Beanstandungen vor
Bad Bentheim. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bentheim hat auf Mängel beim neuen Familienbad hingewiesen. Der Vorsitzende des Bauausschusses, Reinhard Bonke, legte eine Liste mit Beanstandungen vor und machte Vorschläge zur Behebung. So sei zum Beispiel das Ein-Meter-Sprungbrett „sehr dicht“ an den Steg gebaut, der in das Becken hineinrage.
Nach Bonkes Meinung weist der Aufsichtsraum des Schwimmmeisters etliche Defizite auf. Der Standort erlaube nicht, die Becken vollständig zu überblicken. Eine geringfügige Verlegung könne helfen. Die Größe des Raumes genüge nicht für weitere Tätigkeiten, beispielsweise für Erste-Hilfe-Maßnahmen. Das Zimmer heize sich schnell auf, ohne dass durch die Fenster eine hinreichende Entlastung erreicht werden könne. Ein Wasseranschluss fehle, Beleuchtung und Dacheindeckung des Raumes seien unzulänglich.
Für den gesamten Saunabereich, so Bonke, sei kein Raum zur Aufbewahrung und Vorbereitung von Aufgussmitteln und Aromen vorgesehen. Offenbar sei er „schlicht vergessen“ worden.
In seinem Brief an Rat und Verwaltung schreibt Reinhard Bonke: „Ich bitte dringend um Abklärung mit der Projektleitung und/oder den verantwortlichen Architekten hinsichtlich der geschilderten Mängel bzw. Probleme. Es kann nicht sein, dass sofort bei Eröffnung mit Provisorien gearbeitet werden muss.“
Zum Aufsichtsraum für den Schwimmmeister schlägt Bonke vor, „dass unmittelbar nach Schließung des Freibadbereiches in Abstimmung mit den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein optimaler Standort ausgesucht, die entsprechenden Anschlüsse verlegt und die Hütte umgestellt wird.“ Der jetzige Raum könne danach als Erste-Hilfe-Raum genutzt und um einen „optimierten Aufsichtsbereich“ erweitert werden. Jetzt seien noch schwere Baumaschinen vor Ort. Daher ließen sich viele Verbesserungen „kostengünstig realisieren“.