Ein Parkraumkonzept für Bentheim ist dringend geboten

„Ein Parkraumkonzept für die Innenstadt von Bad Bentheim ist dringend geboten. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Ankündigung der Stadtverwaltung, dieses Thema nun auf die Tagesordnung zu nehmen“, erklärt Heiner Beernink, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat. Er verweist darauf, dass leider wieder einmal viel wertvolle Zeit verloren gegangen sei: „Wir haben bereits vor zweieinhalb Jahren ein vernünftiges Parkraumkonzept für die Innenstadt angemahnt und auch im Rat der Stadt beantragt. Geschehen ist seither aber leider nichts“, so Beernink.

Auch das Bauprojekt neben dem Rathaus habe einen entsprechend langen Vorlauf: „Dass es hier Handlungsbedarf geben würde, weil öffentlich genutzte Parkplätze in einem größeren Maß wegfallen, ist nicht erst seit gestern bekannt. Bereits im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts aus dem Jahre 2008 wurde übrigens auch bereits darauf hingewiesen, dass es in Bentheim an innenstadtnahen Parkflächen fehlt“, macht auch der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Marcel Speker, deutlich. Dass es seither nicht möglich gewesen sein soll, die Zahl der Innenstadtparkplätze überhaupt ungefähr zu erfassen, verwundert: „Offensichtlich gibt es weder eine vernünftige Bedarfsplanung, noch eine Bestandsübersicht. Mir ist schleierhaft, wie der Bürgermeister angesichts dieser Datenlage in einer Klausurtagung zu fundierten, städtebaulich vernünftigen und verkehrlich vertretbaren Ergebnissen kommen will – zumal die Ergebnisse des neuen Stadtentwicklungskonzeptes ja auch noch nicht bekannt sind“, so Speker. Mit Heiner Beernink ist er sich einig, dass das Thema in eine solche Runde im Übrigen auch gar nicht hingehöre: Das Thema Parkraum in der Innenstadt müsse breit mit den Bürgern diskutiert werden – und gehöre nicht hinter die verschlossenen Türen einer Verwaltungsklausurtagung. 
 
Beernink und Speker schlagen daher um ein umfassendes und strukturiertes Vorgehen vor. „Wer die Parksituation optimieren möchte, muss fragen: Wieviel? Woher? und Wohin? – denn das Parkraumangebot kann und darf nicht abgekoppelt von bestehenden Verkehrsströmen und Bedarfsanalysen diskutiert werden“, so Speker. Dazu gehöre zwingend in einem ersten Schritt die Bestandsaufnahme von bestehenden Parkflächen, zweitens dann die Bedarfsanalyse und schließlich das Aufzeigen möglicher Entwicklungsperspektiven. Die beiden Christdemokraten plädieren in diesem Zusammenhang dafür, unvoreingenommen in die Überlegungen zu gehen. Dazu gehöre auch, die Frage politisch zu diskutieren, wie weit man den Verkehr überhaupt in die Innenstadt kommen lassen wolle und müsse. Speker und Beernink plädieren für eine möglichst breite und offene Diskussion der verschiedenen Modelle. Schließlich dürfe man auch die Möglichkeiten einer intelligenten Parkführung nicht unterschätzen. Auch dieses Thema gehöre zwingend mit in die Beratungen.

Unseren Antrag aus dem Jahre 2015 zum Nachlesen finden Sie hier: http://cdu-bad-bentheim.de/cdu-will-parkplatzkonzept-fuer-die-innenstadt/