Kathrin Geerdes fordert städtische Unterstützung für Senioren bei Corona-Impfungen – inklusive Taxigutscheine

“Wir brauchen eine schnelle und unkomplizierte Lösung, um unsere impfberechtigten Senioren, die nicht mehr mobil sind und keine familiären Hilfen in Anspruch nehmen können, bei der Corona-Impfung zu unterstützen", fordert Kathrin Geerdes. Die Bürgermeister-Kandidatin schlägt deswegen die Ausgabe von Taxi-Gutscheinen für Bad Bentheimer Senioren ab 80 Jahre vor: "Die Gutscheine müssen möglichst niedrigschwellig beantragt werden. Bestenfalls sollte ein Anruf im Rathaus dazu ausreichen."

Idealerweise, so der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker, werde im Rathaus eine Impf-Hotline für Senioren eingerichtet, um diese Zielgruppe auch bei der Terminvereinbarung zu unterstützen: "Wir brauchen einen Impf-Kümmerer im Rathaus als zentrale Anlaufstelle." Hier seien für diesen überschaubaren Zeitraum jetzt flexible Personalkonzepte in der Verwaltung gefragt. Es gebe sicherlich coronabedingt freie Personalkapazitäten, wie zum Beispiel im Bereich der Schulsozialarbeit, die hier unterstützten können. Eine postalische Information über dieses Angebot müsse dann auch an alle Senioren kurzfristig versandt werden, ergänzt Geerdes. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Heiner Beernink kündigte an, hierzu der Verwaltung in Kürze einen Antrag zukommen zu lassen: "Aus unserer Sicht sollen für diese Maßnahmen in einem ersten Schritt kurzfristig bis zu 10.000 € bereit gestellt werden.”

Der CDU-Antrag im Wortlaut:

Die Stadtverwaltung möge durch Bereitstellung aktuell coronabedingt nicht ausgelasteter Personalressourcen oder andere personalflexible Maßnahmen eine zentrale Anlaufstelle für Bad Bentheimer Seniorinnen und Senioren schaffen, um Fragen der Terminierung und des Transportes zum Impfzentrum zu koordinieren. Dabei soll mit Blick auf den Einzelfall passende individuelle Lösungen (auch mit der Frage des Transportes: reicht Transport zum ÖPNV und dann entsprechende Weiterreise oder ist die Ausstellung eines Taxi-Gutscheins erforderlich) gefunden werden. Alle Senioren ab einem Alter von 80 Jahren sollen postalisch auf diesen Service hingewiesen werden. Hierzu werden zunächst bis zu 10.000 € im Haushalt zur Verfügung gestellt. Klar ist, dass die städtischen Hilfen erst dann greifen, wenn aufgrund des Einzelfalls kein anderer Kostenträger (z.B. Krankenkasse) zuständig ist.