"Ortsausgangsschild verlegen"

CDU reagiert auf Stellungnahme von "Pro Bahn"

Der Vorsitzende des städtischen Ausschusses für Planung, Bau und Umwelt, Reinhard Bonke (CDU), hat den Vorstoß des Vereins "Pro Bahn" zur Verkehrslage an der L 39 begrüßt:  "Wir haben bereits vor Jahren beantragt, dass das Ortsausgangsschild nach Westen bis zur Einmündung Gronauer Straße/Alter Kamp verlegt wird".  Weil an der Stelle keine geschlossene Bebauung  vorhanden sei, lehne der Landkreis diesen Vorschlag bislang allerdings ab.

Eine Ampel im Kreuzungsbereich Gronauer Straße ist nach Ansicht von Reinhard Bonke  ebenso wie ein Kreisverkehr "sinnvoll und wünschenswert". Der Vorsitzende des Bauausschusses: "Wir sind ebenfalls für eine solche Maßnahme, der Kreis lehnt jedoch bislang eine Ampel ab, da dort kein Unfallhäufungspunkt ist, ein Kreisverkehr kommt derzeit aus Kostengründen nicht in Betracht, da die Stadt ihn komplett bezahlen müsste."

Eine Fußgängerampel hält Bonke an der Abzweigung Gronauer Straße "nicht unbedingt für sinnvoll".  Nützlicher sei, im Bereich Ohmsstiege/Milkmannstraße eine Fußgängerampel einzurichten.  Denn dort finde der Querungsverkehr zur Schule, zum Kindergarten, zum Sportplatz und zum Bürgergarten statt.

Nach Meinung des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion, Heiner Beernink, besteht auch an der Suddendorfer Straße Handlungsbedarf.  Dort müsse das Ortseingangsschild nach Osten verschoben werden.  Beernink:  "Zur Zeit steht das Schild erst am Friedhof, sodass die Leute aus dem Malerviertel unvermittelt auf eine Kreisstraße mit Tempo 100 einbiegen, wenn sie ihr Wohngebiet verlassen."