Staatssekretär Dr. Hermann Kues beim Ökumenischen Seminar in Bad Bentheim

BAD BENTHEIM. Nach Meinung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Familie, Frauen, Jugend und Senioren, Dr. Herman Kues (Lingen), braucht jeder Mensch „eine faire Chance, um etwas aus sich zu machen“.  Die Gesellschaft sei dann gefordert, ihm zu helfen, „wenn er allein nicht klar kommt“, sagte der Christdemokrat am 3. März beim Ökumenischen Seminar der Bad Bentheimer Kirchengemeinden.  Wichtig sei, dass am Ende alle ihre Fähigkeiten entfalten könnten.

Die Kirchen seien herausgefordert, die gesellschaftlichen Veränderungen mitzugestalten. Vor allem in ethischen Fragen könnten sie bedeutende Orientierungen  geben.  Es gehe darum, die Menschenwürde und den Zusammenhalt zu schützen. Insbesondere die Familien müssten gestärkt werden.

Dr. Hermann Kues vertrat die Auffassung, Werte seien nur dann attraktiv, wenn sie  vorgelebt würden.  Abstrakte Erörterungen allein seien nicht zielführend.  Überzeugender sei die „lebenspraktische Umsetzung“.

Landrat eröffnete Kunstausstellung

Bad Bentheim-Gildehaus.   Die Grauen des Krieges stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung mit Werken der deutschen Künstler Otto Dix (1891-1969) und Otto Pankok (1893-1966). Ausgewählt wurden 103 Radierungen und Kohlezeichnungen. Die Exponate sind bis zum 19. Juni samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr Uhr und mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr im Otto-Pankok-Museum in Bad Bentheim-Gildehaus zu sehen.

Der Vorsitzende des  Otto-Pankok-Vereins, Ulrich Oettel, hält die Bilder von Otto Dix für eine „authentische, erschütternde Schilderung des grauenhaften Grabenkampfes in den Materialschlachten des Ersten Weltkrieges“. Sie entlarvten „in abschreckender Weise den Moloch Krieg als solchen“. Der Landrat der Grafschaft Bentheim, Friedrich Kethorn (CDU), eröffnete die Ausstellung und sprach von einer „ernsten Mahnung für alle Generationen“.

CDU für Abriss der Schwimmhalle Gildehaus

GILDEHAUS. Die Bad Bentheimer CDU hat sich für einen Abriss der Schwimmhalle Gildehaus ausgesprochen. Dazu sagte die stellvertretende Landrätin Helena Hoon:  „Wenn der Sportverein dort keine Räume mehr benötigt, ist die Halle überflüssig. Ohnehin haben wir uns vor dem Bau des neuen Badeparks parteiübergreifend verständigt, sowohl das alte Freibad in Bentheim als auch die Schwimmhalle in Gildehaus aus Kostengründen zu schließen“.  Diese Verständigung sei nach wie vor richtig.

CDU: Straßenschäden auflisten

BAD BENTHEIM. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bentheim hat für den Ausschuss für Planung, Bau und Umwelt sowie für den Verwaltungsausschuss jeweils den Tagesordnungspunkt „Straßenschäden“ beantragt.  Zugleich bat sie die Verwaltung, die aktuellen Schäden im Stadtgebiet aufzulisten und die Bevölkerung um entsprechende Meldungen zu ersuchen.  Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt:  „Im Verlauf des Winters haben die städtischen Straßen große Schäden davongetragen. Das kann nicht unbeachtet bleiben.“

Bei Wohnhäusern mehr tun für den Altbestand

„Anreize schaffen für bauwillige Paare“ –  Zuschüsse für Gutachter

BAD BENTHEIM.    Die Bad Bentheimer CDU spricht sich dafür aus, mehr zu tun für den Altbestand an Einfamilienhäusern. Es genüge nicht, ausschließlich Neubauten „auf der grünen Wiese“ vorzusehen, denn diese seien derzeit nicht mehr für alle interessierten Paare bezahlbar, erklärten der christdemokratische Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt und der Ortsvorsitzende Heiner Beernink in einer gemeinsamen Stellungnahme. Mit einer gezielten Förderung könne die Stadt Anreize schaffen, dass junge Paare den Erwerb und die Sanierung von Altbauten in Erwägung zögen.
Denkbar sei ein Zuschuss, um einen Gutachter zu verpflichten, der überprüfen solle, „ob eine ältere Immobilie überhaupt noch zu vertretbaren Kosten energetisch saniert werden kann“.  Wenn dies der Fall sei, könne man auch für den Kauf einen kleinen Zuschuss geben, „möglicherweise in Form eines Baukindergelds“. In anderen Städten werde dies bereits mit Erfolg praktiziert.
Daneben sei es ratsam, den Bau von Eigentumswohnungen planerisch zu fördern, betonten Schulze-Berndt und Beernink.  Aus anderen Kommunen lägen Berichte vor, die einen entsprechenden Bedarf signalisierten.  In Betracht kämen zum Beispiel Single-Haushalte.
Für die CDU spielt eine große Rolle, „dass der Flächenverbrauch in den Landgemeinden an seine Grenze gelangt ist“. Die Landwirte klagten mit Recht über zunehmende Schwierigkeiten beim Anpachten geeigneter Grundstücke. Wenn man die Altbauten stärker in den Blick nehme, bestehe die Möglichkeit, „über das hinaus, was die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft schon jetzt an freien Flächen zur Verfügung oder in Aussicht hat, erst einmal nichts Neues zu erwerben“.

Die stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende Christel Somberg ergänzte:  „Es würde zur Belebung der Innenstadt beitragen, wenn auch zentrumsnahe Alt-Immobilien eine Nachnutzung durch junge Familien finden. Auch Leerstände und Bauruinen könnten vermieden werden.“

CDU gegen „imperatives Mandat“

 Kritik an Beschluss des Verwaltungsausschusses

Bad Bentheim.  Die  Bad Bentheimer CDU-Fraktion hat sich gegen ein „imperatives Mandat“ für Ratsmitglieder gewandt. Der städtische Verwaltungsausschuss hatte beschlossen, denjenigen Volksvertretern Weisungen erteilen zu dürfen, die von der Stadt in die Gesellschafterversammlungen der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (GEG) und der Thermalsole- und Schwefelbad GmbH entsandt werden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt erklärte, der Beschluss verstoße gegen die Gewissensfreiheit. Ratsmitglieder seien „keine Marionetten, denen man befehlen kann, wie sie zu entscheiden haben“.

Die Meinungs- und Gewissensfreiheit, so Schulze-Berndt, werde vom Grundgesetz geschützt und könne „durch kein anderes Gesetz ausgehebelt werden“.  Die individuelle Urteilsbildung bleibe das Vorrecht jedes Ratsmitgliedes und dürfe nicht „ferngelenkt“ werden.  „Natürlich kann und soll jeder die Interessen der Stadt beachten und wahren, doch wie er das tut, muss er selbst entscheiden, ohne einem Zwang ausgesetzt zu sein“, betonte der Fraktionsvorsitzende.

Kethorn und Hilbers bei der vierten Kurzfilmnacht

 BAD BENTHEIM. Rund 500 Menschen, unter ihnen Landrat Friedrich Kethorn und der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (beide CDU),  erlebten am 22. Januar 2011 im Forum an der Professer-Prakke-Straße die vierte Kurzfilmnacht des Burg-Gymnasiums Bad Bentheim.  Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs Journalismus aus den Jahrgangsstufen 12 und 13 präsentierten sieben Kurzfilme, z.B. zu den Themen „Altenpflege“, „Wahre Liebe“ und „Seniorensport“.  Die Moderation übernahmen Nadine El-Shoura und Eike Teibl.  Für musikalische Unterhaltung sorgten die Band „The Redphones“ und die „Muscial Generation“ aus Nordhorn.

CDU begrüßt Empfehlung für Rathaus-Standort

Bad Bentheim.    Die  Bad Bentheimer CDU hat die Empfehlung der Stadtverwaltung, das Rathaus am derzeitigen Standort zu belassen, ausdrücklich begrüßt.  Man habe sich „endlich dazu durchgerungen, der Position der CDU zu folgen, obwohl die SPD sich noch vor wenigen Jahren für andere Varianten stark gemacht hatte“, erklärten der christdemokratische Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt und der Ortsvorsitzende Heiner Beernink in einer gemeinsamen Stellungnahme.  Ein Rathaus gehöre „mitten ins Leben der Stadt und nicht irgendwo an den Rand“.  Für andere in Frage kommende Gebäude wie das ehemalige Finanzamt oder das alte Amtsgericht seien private Nutzungen gefunden worden.  Der alte und neue Standort des Rathauses sei darum „insgesamt der günstigste“, erklärten Beernink und Schulze-Berndt

Den Mitgliedern der Bad Bentheimer CDU und denen, die es noch werden könnten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

die Bad Bentheimer CDU hat auf ihrer letzten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Viele von Ihnen waren dabei.

Stellvertretende Vorsitzende sind nun Christel Somberg, Ostend, Herman Dekker, Mühlenstraße und Heiner Willenborg-Plettenberg, Bardel.

Als Beisitzer werden auch Sonja Hemme, Andre Holke, Elmar Hunsche, Annemarie Kleve, Wilhelm Klinge und Herman Schulze-Berndt aktiv sein.

Helena Hoon, Günter Alsmeier und Heinrich von Brockhausen sind kraft Amtes kooptiert dabei.

Ich selber, Heiner Beernink, wurde zum Vorsitzenden gewählt. Mit meiner Frau Anja und meinen beiden Töchtern (12 und 14 Jahre) wohne ich in der Max-Pechstein-Straße. Ich bin 43 Jahre alt und arbeite bei der Grafschafter Volksbank.

„Politik“ und „Politiker“ sind mittlerweile bei vielen Menschen negativ besetzte Begriffe, leider ohne Tendenz zur Besserung.
Natürlich kann man zu „Stuttgart21“ stehen wie man will – und die Sorge um möglicherweise sehr hohe Kosten ist ja fast christdemokratisch – aber es stimmt doch bedenklich, wenn Projekte massiv behindert werden, die  langfristig in demokratischen Prozessen entwickelt und entschieden wurden.

Demokratie hat Schwächen " eine bessere Gesellschaftsform kenne ich aber nicht! Und damit wir unsere Demokratie erhalten, müssen wir uns auch zu ihr bekennen und uns engagieren.

Das geht besonders gut in der CDU!
Natürlich kann man nicht jede Idee einfach durchwinken, aber eines muss klar sein: Wenn wir alle Entwicklungschancen ablehnen, nur weil den Vorteilen auch Bedenken entgegenstehen, dann kommen wir nicht voran.

Mein persönliches Motiv für die Mitarbeit in der CDU ist die Erkenntnis, dass immer mehr Menschen fälschlicher Weise erwarten, der „Staat“ könne alles richten und vor allem alle Schicksalsschläge und Nachteile Einzelner (finanziell) ausgleichen. Das Gegenteil ist richtig: Zuerst sind die Menschen für ihre Mitmenschen verantwortlich – (und die, die das umsetzen, werden merken, dass sie oft selbst etwas davon haben).

2011 ist für Bad Bentheim ein besonders wichtiges Jahr. Am 11. September 2011 – dem letzten Tag des Bentheimer Schützenfestes – wird der Bentheimer Rat neu gewählt! Die Bentheimer CDU will dazu viele Interessierte gewinnen, z.B. um sich als Parteilose über die CDU-Liste um einen Platz im Rat zu bewerben.
Wenn Sie selber mögen oder jemanden dafür kennen, lassen Sie uns das bitte unbedingt wissen! Ich kann diese spannende Erfahrung nur empfehlen.

Wichtig ist, dass im Bentheimer Stadtrat viele Ratsmitglieder sitzen, die die Sorgen der Bentheimer Ernst nehmen, aber auch die Stirn bieten, wenn Einzelne ihre Interessen lautstark durchsetzen wollen. Oder wenn es gilt, nicht alle guten Ideen umzusetzen, sondern eben nur so viele, wie Geld und Personal da ist.
Deshalb muss die CDU-Fraktion stärkste Fraktion bleiben oder besser noch: zulegen. Die Bürgermeisterwahl steht dagegen erst in drei Jahren an. Es kann der Bentheimer CDU also gar nicht um das „Parteibuch“ des Bentheimer Bürgermeister gehen. 

Das nächste Jahr wird die Bentheimer CDU fordern – ich freue mich darauf. Sie werden mehr von der CDU hören, andererseits sind natürlich auch alle gefragt.
Wir zählen auf Sie und werden weiter After-Work-Talks für „nichtparteigebundende“ Berufstätige, unseren CDU-Stammtisch (grundsätzlich am 3. Donnerstag im Monat), Ausflüge, Veranstaltungen z. B. mit unseren Schüttorfer Mitstreitern u.a. anbieten.
Eine Bitte: Wir können Porto sparen und Sie aktueller informieren, wenn Sie uns – soweit vorhanden " ihre email-adresse mitteilen. Mailen Sie uns doch gerne kurz an: heiner.beernink@ewetel.net oder besser gleich unseren Adressmeister: dekker.herman@yahoo.de .

Scheuen Sie sich auch nicht, uns anzurufen, wenn Sie Dinge auf dem Herzen haben!
Der Anlass des Weihnachtsfestes hilft uns wie kein anderer unser Wertegefüge zu überdenken und wieder zum Wesentlichen zu finden.
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich eine gute Adventszeit, Gesundheit und einen guten Start ins Jahr 2011

mit freundlichen Grüßen im Namen des Vorstands der Bentheimer CDU

Heiner Beernink

Günter Alsmeier: Wegbereiter des Ferienparks Gut Langen

Bad Bentheim. Der ehemalige Bad Bentheimer Bürgermeister Günter Alsmeier (CDU), Vorgänger des heutigen Bürgermeisters Volker Pannen (SPD), sieht sich als einer der Wegbereiter für den Ferienpark Gut Langen in Bad Bentheim. Er wandte sich gegen eine Äußerung des ehemaligen SPD-Ratsherren Heinz Roß. Dieser hatte darin behauptet, Alsmeier habe während der Diskussionsphase den Alternativstandort in Bardel favorisiert.

Dazu erklärte Alsmeier: „Herr Roß irrt, wenn er behauptet, ich wäre gegen den Standort Gut Langen gewesen. Das Gegenteil war der Fall. Ich habe diesen Standort stets favorisiert.“ Bereits bei der Aufstellung des Regionalen Raumordnungsplans im Kreistag habe er sich für diesen Standort eingesetzt, betont Alsmeier. Abgelehnt habe er hingegen den Vorschlag der SPD, den Ferienpark im Bereich Pieper/Werning anzusiedeln.

Außerdem sagte Alsmeier: „Auch in Bardel kann ich mir " auch heute noch " einen weiteren Ferienpark vorstellen. Dieser Standort genoss bei mir jedoch zu keiner Zeit die erste Priorität. Im Nachhinein waren beide Entscheidungen richtig und wichtig für die Entwicklung unserer Stadt. Die Wohnbebauung hat beide Ortsteile zusammengeführt. ‘Gut Langen’ ist ein idealer Standort für den Ferienpark. Beides waren für mich wichtige politische Ziele, die heute verwirklicht sind.“