CDU kritisiert Mehrkosten bei Grundschule

Grundschule wird teurer als versprochen

Der Bau der neuen Grundschule an der Brennereistraße wird fast eine halbe Millionen Euro teurer als versprochen. Das wurde während einer Sitzung des städtischen Schulausschusses deutlich, als ein Fachingenieur eine Liste zusätzlicher Kosten erläuterte. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt sagte:  „Es ist enttäuschend, dass der verabredete Kostendeckel in Höhe von 5,2 Millionen Euro weit überschritten wird. Die Stadtverwaltung kann sich nicht herausreden. Wenn die Mehrkosten wirklich schon 2010 bekannt gewesen wären, wäre es ihre Pflicht gewesen, den Kostendeckel offen und ehrlich anzuheben.“

BAD BENTHEIMER CDU NOMINIERTE KANDIDATEN FÜR DIE STADTRATSWAHL

 Heiner Beernink auf Platz 1  "  Neun Parteilose auf der Liste

BAD BENTHEIM.   Die Bad Bentheimer CDU hat während einer Mitgliederversammlung im Hotel Berkemeyer ihre Kandidaten für die Stadtratswahl am 11. September nominiert. Die vom Vorstand vorgelegte Liste wurde einstimmig angenommen. Auf den ersten sechs Plätzen stehen Heiner Beernink, Helena Hoon, Christel Somberg, Hermann Schulze-Berndt, Andre Holke und Wilhelm Klinge.

Es folgen weitere 21 Namen in alphabetischer Reihenfolge:  Joachim Berends, Reinhard Bonke, Alexa Engels, Birte Gövert, Johannes Großfeld, Heinrich Hamburg, Günter Hasebrock, Dirk Horstmeier, Elmar Hunsche, Adele Januschewski, Günter Kochendorf, Cathelijne Lacina, Dirk-Wessel Nordbeck, Georg Pauling, Hans-Gerd Sanders, Ferdinand Schwank, Heiner Tannen, Dr. Susanne Veenker, Josef Verst, Rainer Wellmer und Focko Wintels.

9 Kandidatinnen und Kandidaten sind parteilos. Eine Kandidatin ist Niederländerin. Der Ortsvorsitzende Heiner Beernink erklärte:  „Bei einer Kommunalwahl steht nicht die Partei im Vordergrund. Eher geht es um Persönlichkeiten, die sich für das Gemeinwohl einsetzen wollen.“

Für die Wahl des Grafschafter Kreistages schlägt der Bad Bentheimer Ortsvorstand der CDU sieben Frauen und Männer vor: Helena Hoon, Heinrich von Brockhausen, Heiner Willenborg-Plettenberg, Günter Alsmeier, Hermann Schulze-Berndt, Reinhard Bonke und Martin Quaing.  Über die endgültigen Listen stimmt am 18. Juni der Parteitag der Grafschafter CDU ab.

GEWERBEPARK BAD BENTHEIM-GILDEHAUS EINE „ERFOLGSGESCHICHTE“

 Bad Bentheimer CDU besuchte Betriebe in Westenberg

Besuch bei der Firma P-Well in Waldseite

Besuch bei der Firma P-Well in Waldseite

BAD BENTHEIM.   Die Bad Bentheimer CDU gab Bürgerinnen und Bürgern am 13. Mai Gelegenheit, sich ein Bild vom Gewerbepark Bad Bentheim-Gildehaus zu machen. Jens Wolters, Geschäftsführer der Grundstücks-  und Entwicklungsgesellschaft des Landkreises (GGB), führte den Interessenten während einer Busrundfahrt den derzeitigen Stand vor Augen. Der Gewerbepark in Westenberg habe sich zu einer „beispielslosen Erfolgsgeschichte“ entwickelt, denn in rund 120 Betrieben seien mittlerweile 1900 Arbeitnehmer in unterschiedlichen Branchen beschäftigt.

Bei einer Besichtigung der Firma P-Well stellte Werksleiter Tino Lorenz das Unternehmen, seine Entwicklung und die aktuelle Lage dar. Von den fast 290 Beschäftigten der P-Well GmbH stammten 250 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Grafschaft.  Damit sei der Betrieb innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Arbeitgeber Bad Bentheims geworden.

Die Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich insbesondere wegen der Arbeitsmöglichkeiten, aber auch wegen der Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Bad Bentheim beeindruckt vom Gewerbepark.  CDU-Ortsvorsitzender Heiner Beernink:  „Heute erweist sich, wie wichtig und richtig es war, dieses Projekt in den 90er Jahren gegen Bremser und Bedenkenträger durchzusetzen.“

Neuer Treffpunkt der CDU Bad Bentheim eröffnet

1404201_1 Bad Bentheim.  Die Bad Bentheimer CDU hat am 9. April in der Wilhelmstraße 5 einen neuen Treffpunkt in Betrieb genommen. Bei der Eröffnung war auch der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (re.) anwesend. Er sprach u.a. mit dem Ortsvorsitzenden Heiner Beernink (Mitte) und seinem Stellvertreter Heiner Willenborg-Plettenberg (li.).  Zu den Gratulanten zählte darüber hinaus der Grafschafter Landrat Friedrich Kethorn.  Der Treffpunkt soll für die Bürgerschaft immer wieder Sprechstunden zu politischen Themen anbieten und die Möglichkeit zu Gesprächen eröffnen.

CDU für bessere Parkmöglichkeiten in der Dorfmitte von Gildehaus

GILDEHAUS.    Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bentheim hat sich dafür ausgesprochen, die Parkmöglichkeiten in der Dorfmitte von Gildehaus zu verbessern. Die Zahl der Stellplätze reiche nicht mehr aus, erklärte Helena Hoon, Ratsmitglied aus Gildehaus.  Man müsse befürchten, dass sich diese Lage nach einer Neugestaltung des Hauses „Schüürmann“ weiter verschlechtere.  Den betroffenen Geschäftsleuten und Ärzten sei nicht zuzumuten, auf Kunden und Patienten zu verzichten, „nur weil es keine Parkplätze in unmittelbarer Nähe gibt“, sagte Helena Hoon. Der angebotene Parkplatz an der Mühlenstraße habe einen „so hohen Bordstein, dass er überhaupt nicht angenommen wird“.  Zudem müsse bei allen Überlegungen beachtet werden, dass der Verkehrsfluss „schon heute durch parkende Autos stark eingeschränkt ist“.

Staatssekretär Dr. Hermann Kues beim Ökumenischen Seminar in Bad Bentheim

BAD BENTHEIM. Nach Meinung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Familie, Frauen, Jugend und Senioren, Dr. Herman Kues (Lingen), braucht jeder Mensch „eine faire Chance, um etwas aus sich zu machen“.  Die Gesellschaft sei dann gefordert, ihm zu helfen, „wenn er allein nicht klar kommt“, sagte der Christdemokrat am 3. März beim Ökumenischen Seminar der Bad Bentheimer Kirchengemeinden.  Wichtig sei, dass am Ende alle ihre Fähigkeiten entfalten könnten.

Die Kirchen seien herausgefordert, die gesellschaftlichen Veränderungen mitzugestalten. Vor allem in ethischen Fragen könnten sie bedeutende Orientierungen  geben.  Es gehe darum, die Menschenwürde und den Zusammenhalt zu schützen. Insbesondere die Familien müssten gestärkt werden.

Dr. Hermann Kues vertrat die Auffassung, Werte seien nur dann attraktiv, wenn sie  vorgelebt würden.  Abstrakte Erörterungen allein seien nicht zielführend.  Überzeugender sei die „lebenspraktische Umsetzung“.

Landrat eröffnete Kunstausstellung

Bad Bentheim-Gildehaus.   Die Grauen des Krieges stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung mit Werken der deutschen Künstler Otto Dix (1891-1969) und Otto Pankok (1893-1966). Ausgewählt wurden 103 Radierungen und Kohlezeichnungen. Die Exponate sind bis zum 19. Juni samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr Uhr und mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr im Otto-Pankok-Museum in Bad Bentheim-Gildehaus zu sehen.

Der Vorsitzende des  Otto-Pankok-Vereins, Ulrich Oettel, hält die Bilder von Otto Dix für eine „authentische, erschütternde Schilderung des grauenhaften Grabenkampfes in den Materialschlachten des Ersten Weltkrieges“. Sie entlarvten „in abschreckender Weise den Moloch Krieg als solchen“. Der Landrat der Grafschaft Bentheim, Friedrich Kethorn (CDU), eröffnete die Ausstellung und sprach von einer „ernsten Mahnung für alle Generationen“.

CDU für Abriss der Schwimmhalle Gildehaus

GILDEHAUS. Die Bad Bentheimer CDU hat sich für einen Abriss der Schwimmhalle Gildehaus ausgesprochen. Dazu sagte die stellvertretende Landrätin Helena Hoon:  „Wenn der Sportverein dort keine Räume mehr benötigt, ist die Halle überflüssig. Ohnehin haben wir uns vor dem Bau des neuen Badeparks parteiübergreifend verständigt, sowohl das alte Freibad in Bentheim als auch die Schwimmhalle in Gildehaus aus Kostengründen zu schließen“.  Diese Verständigung sei nach wie vor richtig.

CDU: Straßenschäden auflisten

BAD BENTHEIM. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bad Bentheim hat für den Ausschuss für Planung, Bau und Umwelt sowie für den Verwaltungsausschuss jeweils den Tagesordnungspunkt „Straßenschäden“ beantragt.  Zugleich bat sie die Verwaltung, die aktuellen Schäden im Stadtgebiet aufzulisten und die Bevölkerung um entsprechende Meldungen zu ersuchen.  Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt:  „Im Verlauf des Winters haben die städtischen Straßen große Schäden davongetragen. Das kann nicht unbeachtet bleiben.“

Bei Wohnhäusern mehr tun für den Altbestand

„Anreize schaffen für bauwillige Paare“ –  Zuschüsse für Gutachter

BAD BENTHEIM.    Die Bad Bentheimer CDU spricht sich dafür aus, mehr zu tun für den Altbestand an Einfamilienhäusern. Es genüge nicht, ausschließlich Neubauten „auf der grünen Wiese“ vorzusehen, denn diese seien derzeit nicht mehr für alle interessierten Paare bezahlbar, erklärten der christdemokratische Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt und der Ortsvorsitzende Heiner Beernink in einer gemeinsamen Stellungnahme. Mit einer gezielten Förderung könne die Stadt Anreize schaffen, dass junge Paare den Erwerb und die Sanierung von Altbauten in Erwägung zögen.
Denkbar sei ein Zuschuss, um einen Gutachter zu verpflichten, der überprüfen solle, „ob eine ältere Immobilie überhaupt noch zu vertretbaren Kosten energetisch saniert werden kann“.  Wenn dies der Fall sei, könne man auch für den Kauf einen kleinen Zuschuss geben, „möglicherweise in Form eines Baukindergelds“. In anderen Städten werde dies bereits mit Erfolg praktiziert.
Daneben sei es ratsam, den Bau von Eigentumswohnungen planerisch zu fördern, betonten Schulze-Berndt und Beernink.  Aus anderen Kommunen lägen Berichte vor, die einen entsprechenden Bedarf signalisierten.  In Betracht kämen zum Beispiel Single-Haushalte.
Für die CDU spielt eine große Rolle, „dass der Flächenverbrauch in den Landgemeinden an seine Grenze gelangt ist“. Die Landwirte klagten mit Recht über zunehmende Schwierigkeiten beim Anpachten geeigneter Grundstücke. Wenn man die Altbauten stärker in den Blick nehme, bestehe die Möglichkeit, „über das hinaus, was die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft schon jetzt an freien Flächen zur Verfügung oder in Aussicht hat, erst einmal nichts Neues zu erwerben“.

Die stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende Christel Somberg ergänzte:  „Es würde zur Belebung der Innenstadt beitragen, wenn auch zentrumsnahe Alt-Immobilien eine Nachnutzung durch junge Familien finden. Auch Leerstände und Bauruinen könnten vermieden werden.“