Winterspaziergang 2006 im Sonnenschein

100_0876k.jpgRund 30 Freunde spazierten am letzten Samstag (im Januar) zusammen mit dem Bürgermeister und dem Landtagsabgeordneten bei frostigem, aber sonnigem Wetter. Diskutieren und Spazieren – das ergänzt sich optimal. Sind Sie nächstes Mal dabei?

Neues Gewerbegebiet sollte geprüft werden

Die Bad Bentheimer CDU spricht sich dafür aus, die Schaffung eines neuen Gewerbegebietes zwischen der Autobahn 31 und der Bundesstraße 403 zu prüfen. Der Standort sei wegen der Nähe zur Abfahrt Ochtrup geeignet, erklärten der christdemokratische Ortsvorsitzende Wilhelm Klinge und der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Hermann Schulze-Berndt. Fest stehe, dass im gültigen Flächennutzungsplan dort bereits Gewerbeflächen vorgesehen seien.

Nach Meinung von Klinge und Schulze-Berndt stellt die Ansiedlung von Betrieben an der A 31 keine Konkurrenz zum bestehenden Gewerbepark an der A30/K26 in Westenberg dar. Zum einen könne man in Richtung Ochtrup auf mehr Interessenten aus Nordrhein-Westfalen hoffen, zum anderen seien dann Firmen mit kleineren Flächen und Gebäuden denkbar. Ein wichtiges Argument sei auch die Überlegung, ein Gebiet mit größerer Nähe zu Alt-Bentheim zur Verfügung zu stellen.

Wenn man es mit der Forderung nach mehr Arbeitsplätzen wirklich ernst meine, dürfe das neue Gebiet "kein Tabu" sein, betonten die beiden Christdemokraten. Die Ortseingangssituation von Bad Bentheim werde dadurch jedenfalls nicht beeinträchtigt, da der eigentliche Ortseingang erst zwei Kilometer weiter nördlich beginne. Sollten Belange des Naturschutzes eine Rolle spielen, müssten diese in eine mögliche Planung einbezogen werden.

Winterspaziergang der Bentheimer CDU durch das Gut Langen

Auch das Ziel des Spaziergangs war gut gewählt: Die Teilnehmer machten sich vor Ort ein Bild von dem Gebiet für den derzeit viel diskutierten Ferienpark. Dabei liessen sie sich informieren über die Geschichte des Gebietes und den aktuellen Stand der Planungen.

In Klausur …

Über 20 Aktive waren erschienen, um das vom Ortsvorsitzenden Wilhelm Klinge und vom Fraktionsvorsitzenden Hermann Schulze-Berndt (letzterer hier mit Dirk Horstmeier im Bild) vorbereitete Thema zu diskutieren. "Wo wollen wir hin?" fragten sich die Teilnehmer bezüglich 1. Städtebau und Wohnen, 2. Verkehr, 3. Gewerbe- und Wirtschaftspolitik, 4. Fremdenverkehr & Kultur, 5. Arbeitslosigkeit, Soziales, Kinder und Jugendliche 6. Kultur, Sport, Freitzeit und Feuerwehren 7. Bildung 8. Umwelt 9. Dienstleistungs- unternehmen Stadt Bad Bentheim und natürlich 10. die Finanzen.
Das Ergebnis "Die Leitlinien für christdemokratische Kommunalpolitik in Bad Bentheim" wird schon kurzfistig öffentlich gemacht werden.
Dabei werden diese Leitlinien sicherlich weniger starr, sondern vielmehr eine weiterzuentwicklende Basis der CDU-Politik in Bad Bentheim sein.

…… Leitlinien für Bentheimer CDU-Politik

Ein grundsätzlicher Austausch war an diesem Samstagmorgen angesagt.

Zum Reinschauen

Geschätzte Gäste

Der CDU-Ortsvorsitzende Wilhelm Klinge konnte gemeinsam mit Helena Hoon, Hermann Schulze-Berndt, Gerd Busmann und Andreas Schotemeier den Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Kues, den Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und den ersten hauptamtlichen Landrat der Grafschaft Bentheim Friedrich Kethorn begrüßen. Auf der anschließenden Mitgliederversammlung hatten die Bentheimer Christdemokraten dann Gelegenheit zur Diskussion mit den einflußreichen Vertretern der CDU.

CDU zu Gast im DRK-Heim

Ehlen kritisiert Ministerin Künast wegen geplanter Düngeverordnung

Wilhelm Klinge bleibt Vorsitzender der Bad Bentheimer CDU

Elf Beisitzer(innen) gehören dem neuen Führungsgremium an: Heiner Beernink, Hermann Dekker, Herbert Haakmann, Sonja Hemme, Bärbel Karkossa, Anne-Marie Kleve, Detlev Kühne, Gerhard Lammering, Ingo Lammers, Norbert Quaing und Sieglinde Schäfer. Darüber hinaus wurden Delegierte für den Kreisparteitag und den Kreisparteiausschuss der Grafschafter CDU bestimmt.

Wilhelm Klinge würdigte die Politik der CDU im Bad Bentheimer Stadtrat. In den vergangenen zwei Jahren sei viel erreicht worden, darunter im Straßenbau, im Fremdenverkehr, bei der Bereitstellung von Gewerbeflächen und in der Schulpolitik. Die schlechte Haushaltslage habe zwar dazu geführt, "dass nicht alle Wünsche erfüllt wurden". Gleichwohl könne sich das Ergebnis "sehen lassen".

Als Ziel formulierte Klinge ein erfolgreiches Abschneiden seiner Partei bei den Kommunalwahlen 2006. Damit dies gelinge, sei es wichtig, "der Bevölkerung in den verbleibenden zwei Jahren durch eine zielorientierte und bürgernahe Politik das Gefühl zu vermitteln, bei der CDU in guten Händen zu sein".