Stehende Ovationen für 65-jähriges Parteijubiläum von Günter Schwank

Stehende Ovationen gab es jetzt bei der Mitgliederversammlung der CDU Bad Bentheim für den ehemaligen Vorsitzenden des Orts- und Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes, Günter Schwank. Der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker ehrte Schwank für seine 65-jährige Parteimitgliedschaft. Und auch der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ließ es sich nicht nehmen, Günter Schwank zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum zu gratulieren. Speker dankte Schwank für dessen unermüdliches Wirken für die Christdemokratie: „In verschiedensten Ämtern und unterschiedlichen Regionen in ganz Deutschland haben Sie stets im christdemokratischen Sinn für die Menschen gewirkt. Sie sind für ganz Viele ein Vorbild in Sachen Engagement, Klarheit und Bescheidenheit.“

Anschließend dankte Speker seinem Vorstandskollegen Hermann Schulze-Berndt mit einem Präsentkorb für seine langjährige Tätigkeit als CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Bad Bentheim. Schulze-Berndt hatte das Amt im vergangenen Jahr nach 20 Jahren an Heiner Beernink abgegeben. Außerdem gab es auch noch einen Abschied zu vermelden: Nach sieben Jahren im Vorstand der Bad Bentheimer CDU verlässt Georg Pauling die Burgstadt in Richtung Nordhorn. Auch ihm dankte die Versammlung für seine geleistete Arbeit und die Akzente, die er in dieser Zeit setzen konnte.

Zuvor hatte Marcel Speker Bilanz gezogen: „2017 war für die Bad Bentheimer CDU ein gutes Jahr. Wir haben sowohl den Bundestags- als auch den plötzlich vorgezogenen Landtagswahlkampf mit viel Unterstützung aus der Mitgliedschaft bestreiten können.“ Die Ergebnisse seien, jeweils auf Bad Bentheim bezogen, positiv ausgefallen. Die Ziele, jeweils stärkste Kraft zu werden, besser abzuschneiden als auf Bundes- bzw. Landesebene und mit dazu beizutragen, dass das jeweilige Direktmandat geholt werden kann, seien unisono erfüllt worden. Dennoch mahnte Speker ein Umdenken in der eigenen politischen Arbeit an: „Die Bedeutung von Stammwählerschaften nimmt bundesweit gesehen ab. Das heißt, dass wir immer wieder von Neuem Menschen von unserer Arbeit überzeugen müssen. Die Menschen wollen aber immer weniger fertige Rezepte und immer mehr auch Möglichkeiten sich einzubringen. Diese Möglichkeiten bereitzustellen ist laut Grundgesetz Aufgabe der Parteien. Das bedeutet für uns, dass wir zu einem Zeitpunkt in die Diskussion mit den Bürgern gehen müssen, an dem sie auch wirklich noch mitreden können und nicht zu einem Zeitpunkt, wo die Entscheidungen eigentlich schon so gut wie getroffen sind.“

Albert Stegemann, verwies ebenfalls auf Wählerwanderungen und eine Veränderung im Wahlverhalten: „Gleichwohl haben hier bei uns schon noch eine größere Parteienbindung als in anderen Regionen in Deutschland.“ Er äußerte die Hoffnung, dass sich eine Große Koaliton und damit eine stabile Regierung für Deutschland mit guten Ergebnissen schon bald realisieren lässt. Den Rückzug der FDP aus den Sondierungsgesprächen zu einer möglichen Jamaika-Koalition sieht er kritisch, respektiert jedoch deren Entscheidung. Heiner Beernink wies in seinem Bericht aus der Ratsfraktion drauf hin, dass es in Bad Bentheim, anders als aktuell auf Bundesebene, eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der FDP gebe.