Bürgerprogramm 2016 – 2021

Zur Kommunalwahl am 11. September 2016 sind wir mit nachfolgendem Bürgerprogramm angetreten. An dieser Leitlinie wollen wir uns die nächsten fünf Jahre in unserer Ratspolitik für Bad Bentheim messen lassen. Nehmen Sie uns beim Wort!

Bad Bentheim – Die Mehrgenerationen-Stadt

Zukunft für unsere Kinder und Eltern

  • die vorhandenen Kindergärten stützen, das Angebot nachhaltig am Bedarf ausrichten.
  • die Schulen verlässlich ausstatten und fair und partnerschaftlich mit ihnen zusammenarbeiten, das Ganztagesangebot qualitativ verbessern.
  • das Erfolgsmodell der Hauptschule in Gildehaus würdigen und fördern.
  • keine zentrale „Mammutschule“ bauen.
  • die Grundschulen und die Realschule sachlich und räumlich stärken.
  • Spiel- und Bolzplätze nach Bedarf entwickeln.
  • die ehrenamtliche Vereinsarbeit und Eigeninitiativen ehrlich würdigen und unterstützen, die Budgetierungsidee festigen.
  • Familienpass und Ferienpassaktion fortführen.
  • Familien gute Möglichkeiten zum Wohnen ermöglichen.

Chancen für die Jugend und Attraktivität für Senioren

  • die Vielfalt der Vereine und Verbände stärken.
  • die Armin-Franzke-Halle in Gildehaus nach sorgfältiger Beratung über den Standort und die Ausstattung ersetzen.
  • Jugendarbeit fördern (z.B. der Sport- und anderer Vereine, der Kirchengemeinden, des Jugendhauses).
  • sozial-diakonische Arbeit der Kirchen begleiten.
  • Altenbegegnungen und Kontakte der Generationen fördern, insbesondere auch für wenig mobile Senioren.
  • das Wirken des Seniorenbeirats würdigen und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen Gelegenheit zur Mitarbeit geben.

Bad Bentheim – stark, solide, sicher

Arbeitsplätze für viele Menschen

  • Flächen für die An- und Umsiedlung von Gewerbebetrieben zur Verfügung stellen
  • den Gewerbepark in Westenberg in seiner Bedeutung wertschätzen und Erweiterungen prüfen
  • bestehende Betriebe und Gewerbetreibende sehr aktiv begleiten und unterstützen
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern
  • Bad Bentheim als Standort sozialer und gesundheitlicher Institutionen (E-Werk, Diakonie, Fachklinik) festigen und ausbauen

Landwirtschaft und Umweltschutz

  • bestehende Betriebe aktiv begleiten und Chancen zur Entwicklung geben
  • in die Erneuerung der Wirtschaftswege einsteigen
  • die Breitbandversorgung in den Landgemeinden sicherstellen
  • die Dorferneuerung umsetzen und die Landgemeinden lebenswert erhalten
  • Naturschutzgebiete erhalten
  • den Flächenverbrauch stoppen
  • für Ausgleichsmaßnahmen vorhandene Gebiete (z.B. Syen Venn) aufwerten
  • erneuerbare Energien koordiniert ausbauen

Solide Finanzen

  • Beschlüsse fassen, deren Folgen bezahlbar bleiben und von einmaligen Zuschüssen nicht blenden lassen (Nachhaltigkeit auch in der Finanzpolitik)
  • Bodenständige Planung am Bahnhof (kein Luxus-WC, keine Luxus-Brücke)
  • Schulden abbauen (da sonst in Zukunft freiwillige Leistungen zurückgefahren werden müssen, um Zinsen und Tilgung aufbringen zu können)
  • die Belastungen der Bürger nicht erhöhen
  • das Entschuldungskonzept umsetzen
  • Ansiedlungspolitik und Gewerbesteuerpotentiale analysieren

Brandschutz

  • die Modernisierung der Feuerwehren fortsetzen
  • am Brandschutzbedarfsplan konsequent orientieren

Bad Bentheim – Schöne Stadt

Städtebaulich voran kommen

  • das Stadtentwicklungskonzept fortschreiben.
  • die Bebauung der Stadtmitte (östlich vom Rathaus) transparent beraten.
  • den Erwerb oder Bau von Eigenheimen ermöglichen (mit neuer Priorität auf die Nutzung von Altbauten die Schließung von Baulücken, Programm „Jung kauft Alt“).
  • die Schaffung günstigen Wohnraums ermöglichen
  • die Verkehrssicherheit stetig prüfen und erhöhen (rund um die Grundschulen / wo erforderlich, auch durch Beleuchtung)
  • Kreisverkehre prüfen
  • anfangen kontinuierlich die Straßen, Stiegen und Wirtschaftswege sowie die Fußwege zu sanieren (Beispiele:  Klosterstraße, Nordhorner Weg)
  • das Angebot an Rad- und Fußwegen verbessern
  • die Sauberkeit der Straßen, Stiegen und Wege verbessern, auch gemeinsam mit Anliegern
  • Räume für Erholung attraktiv gestalten, auch in den Wohngebieten für weniger mobile Bürger
  • die Innenstadt beleben (z.B. in der Wilhelmstraße), die neue „Kümmerin“ unterstützen
  • mehr Parkplätze für die Innenstadt schaffen und die Nutzung effizient gestalten
  • das Rathaus zum Service-Center wandeln, eine Außenstelle Gildehaus prüfen

Gastlichkeit für Touristen und Einheimische

  • mit dem Ferienpark „Gut Langen“ die finanzielle Lastenverteilung verbessern.
  • Bad Bentheim als Gesundheitsstandort (Kurbad, Paulinenkrankenhaus) weiterentwickeln.
  • den Eigenbetrieb „Tourismus“ stärken, Online-Attraktivität ausbauen.
  • das Programm der Burg- und Nachtwächterrundgänge sowie Stadtführungen stärken und ausbauen, auch für Einheimische („Kneipentour“, Kulinarische Wanderung).
  • das Rad-, Wander- und Fitnesswegenetz pflegen.
  • Idee eines Baumwipfelpfades prüfen.
  • bürgerschaftliche Initiativen unterstützen (z.B. am „Weinberg“ oder für Stiegen: „Stiege des Jahres“ ausloben).
  • das Veranstaltungsprogramm fortentwickeln.
  • mit unseren Nachbarn (Niederlande, Münsterland) intensiver zusammenarbeiten.
  • den Klimaschutz als touristischen Pluspunkt erkennen.

Bad Bentheim – Lebendige Stadt

Kultur stärken

  • Museen (z.B. Pankok-Haus, Sandsteinmuseum ) unterstützen.
  • Kunsthäuser (z.B. Haus Westerhoff) fördern und private Initiativen vernetzen.
  • Theaterspiel (z.B. Freilichtbühne, Kulisse, Landjugend) wohlwollend begleiten.
  • Literatur fördern (durch die Unterstützung der Büchereien im Stadtgebiet).
  • kulturelle Veranstaltungen (z.B. von VVV, VKV oder Jugendhaus) ermöglichen.

Flüchtlinge integrieren

  • die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen sicher stellen
  • den Arbeitskreis „Zuwanderung“ stützen, auch den Paten Orientierung geben
  • die Flüchtlinge gesellschaftlich integrieren