Aufwärts mit Bad Bentheim

22. September 2001

Am 9. September 2001 wurde eine für meine Heimatstadt Bad Bentheim wichtige Entscheidung getroffen. Für den Stadtrat erzielte die CDU ein bisher in Bad Bentheim unübertroffenes Ergebnis. Mit 55,37 (vor 5 Jahren 45,31)% erzielte die CDU eine komfortable absolute Mehrheit. Auf die anderen Parteien entfielen: SPD 35,31 (40,46)%, GRÜNE 5,59 (8,59)% FDP 3,74 (5,64)%. Das ergibt folgende Sitzverteilung: CDU 17 (15), SPD 11 (13), Grüne 1 (2), FDP 1 (1) von 30 (31).

60,03 % der Wähler wählten mich zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister.
Auf die Mitbewerber entfielen: Wilfried Schnitker (SPD) 30,5 %, Michael Aßmann (Grüne) 6,8 %, Jörg Dehnert (FDP) 2,6 %.
Für das mir bei der Wahl entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern. Das Ergebnis, das Realität geworden ist, ist ein Erfolg, von dem ich nicht zu träumen gewagt habe. Es ist für mich eine Herausforderung und eine Verpflichtung, dieses Vertrauen umzusetzen, umzusetzen in Pläne, Perspektiven, kurzfristige und mittelfristige Konzepte.

Wichtig ist mir die Weiterentwicklung des Fremdenverkehrs. Dazu gehört auch die Attraktivitätssteigerung der Ortskerne. Ein gut ausgebautes Wirtschaftswegenetz kann auch für Radtouristen anziehend sein. Das Gewerbegebiet an der A 31 soll erweitert werden, und an der A 30/B 403 sehe ich mit einem neuen Gewerbegebiet gute Entwicklungsmöglichkeiten. Ich werde meine Kraft und meine Erfahrungen für die Entwicklung meiner Heimatstadt einsetzen. Dabei setze ich vor allem aber auch auf den offenen Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern. Denn nur gemeinsam mit den Menschen und Institutionen der Stadt können wir die Zukunft Bad Bentheims gestalten.

Der großartige gemeinsame Wahlerfolg ist auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der Fraktion und des Vorstandes der Bad Bentheimer CDU zurückzuführen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU für die Kommunalwahl haben gemeinsam für den Wahlerfolg gearbeitet. Dies ist dank der Harmonie, die die Zusammenarbeit bestimmte, gelungen. Es hat Spaß gemacht, mit dieser homogenen Gruppe zusammen zu arbeiten. Leider können nicht alle Bewerber im Rat vertreten sein. Bei den Bewerbern, denen es nicht gelungen ist, einen Sitz im Stadtrat zu erlangen, bedanke ich mich ganz besonders. Auch sie haben einen beachtlichen Beitrag zum Erfolg geleistet.

In der neuen CDU-Fraktion wird es neun neue Gesichter geben. Gemeinsam mit den acht „alten Hasen" werden wir die Zukunft unserer Stadt gestalten. Das gute Wahlergebnis ist ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es wird uns aber nicht übermütig machen. Denn die Verantwortung für unsere Stadt tragen wir gemeinsam mit den Vertretern der anderen Parteien.

Die sogenannten Wahlkampfthemen haben bei den Diskussionen der Bürgermeisterkandidaten kaum Differenzen erkennen lassen. Das macht mich optimistisch für die Zukunft. Allen Ratsdamen und Ratsherren biete ich unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Lassen Sie uns gemeinsam dafür Sorge tragen, dass es mit Bad Bentheim weiter aufwärts geht.

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Wir in Bad Bentheim

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