Althusmann virtuell in Bad Bentheim: Vorsichtig und mutig sein

„Wir müssen vorsichtig sein, aber trotzdem mutig nach vorne gehen“, appellierte Dr. Bernd Althusmann angesichts der aktuellen Corona-Lage. Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister kam virtuell nach Bad Bentheim und gestaltete gemeinsam mit Bürgermeister-Kandidatin Kathrin Geerdes eine 90-minütige Online-Veranstaltung, an der rund 35 Bad Bentheimer teilnahmen. Dabei standen die beiden den Teilnehmern auch Rede und Antwort zum erneuten Lockdown und den Auswirkungen auf Gastronomie und Einzelhandel.

Die  verspäteten Auszahlungen des November-Förderprogramms bedauerte Althusmann ausdrücklich: „Es gab da Softwareprobleme auf Bundesebene. Wir wollten eigentlich die Umsatzausfälle noch im November ausgleichen.“ Gleichzeitig verwies er aber darauf, dass seit März allein in Niedersachsen 1,35 Milliarden Euro an Soforthilfen auf den Weg gebracht worden sind und 152.000 Anträge bearbeitet wurden. Ganz neu sei der Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern, den die Landesregierung auf den Weg gebracht habe. Kathrin Geerdes verwies darauf, dass es insgesamt eine hohe Akzeptanz für die getroffenen Maßnahmen gebe. Es müsse aber sichergestellt werden, dass die vom Lockdown besonders betroffenen Unternehmen schnellen Zugang zu den vorgesehenen Entschädigungen erhalten. Aufgrund ihrer Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit im Finanzministerium wisse sie, dass alle Beteiligten ihr Bestes geben, um das auch zu gewährleisten. Klar sei aber auch: „Die Gastronomen und Einzelhandelsgeschäfte vor Ort, ob in Bentheim  oder Gildehaus, sind auf unser aller Solidarität auch mit angewiesen.“