Armin Franzke-Halle: Einigung mit den Sportvereinen – Neubau am Mühlenberg und Sportzentrum zwischen den Stadtteilen

Die CDU-Fraktion möchte im Haushalt für den Neubau einer Sporthalle am Mühlenberg 4 Millionen Euro bereitstellen. Die geplanten Gymnastikräume werden für alle drei Sportvereine in einem Sportzentrum am neuen Standort von Haupt- und Realschule zwischen den Stadtteilen realisiert. In enger und intensiver Zusammenarbeit mit den Vorständen der beiden großen Sportvereine, dem TuS Gildehaus und dem SV Bad Bentheim, wurde ein Modell entwickelt, das einen Neubau der Armin-Franzke-Halle zulässt und gleichzeitig den Vereinssport in Bad Bentheim dauerhaft und langfristig an einem zentralen Standort zwischen den Stadtteilen auf solide Füße stellt und allen Vereinen zukünftig bessere Sportmöglichkeiten bietet. Über die Frage der Maße und Ausstattung der Halle soll eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Architekten, Vertretern der Bad Bentheimer Sportvereine sowie der Stadtverwaltung, entscheiden. Im Gegenzug stellen die beiden Sportvereine ihre Planungen und Förderanträge zum Bau von Gymnastikräumen zunächst zurück. Diese sollen dann am Standort eines Schul- und Sportzentrums zwischen den Stadtteilen realisiert werden " mit an dieser Stelle dann zu erwartenden entsprechenden Synergieeffekten.

Die FDP hat angekündigt, den Antrag zu unterstützen, sofern der komplette Rat, der Bürgermeister als Teil dessen aber zugleich als Verwaltungschef und die Sportvereine diesem Plan einmütig zustimmen. „Wir sind froh, dass es gelungen ist die intensive Diskussion der vergangenen Tage und Wochen in konstruktive Bahnen zu lenken und mit einem großartigen Ergebnis abzuschließen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Heiner Beernink.

Für die CDU steht fest, dass mögliche Förderungen auf die 4 Millionen Euro anzurechnen sind. Die 4 Millionen Euro sind daher als Deckel aller öffentlicher Gelder zu verstehen. Eigenleistungen und Eigenmittel können die Investitionssumme jedoch weiter erhöhen. Das heißt, dass im Falle einer 25%-Förderung durch den Landkreis der effektive städtische Anteil 3 Millionen Euro beträgt. „Die Architekten haben uns bestätigt, dass diese Summe für den Bau einer solchen Halle ausreicht. Mehr kann man angesichts der finanziellen Lage des städtischen Haushalts seriöserweise nicht tun, ohne sich selbst auf Jahre hinaus aller weiteren Investitionsmöglichkeiten zu berauben. Wer mehr Geld ausgeben möchte, muss auch ehrlich sagen, dass damit jeder Spielraum für ein Schul- und Sportzentrum zwischen den Stadtteilen verschwindet“, so Beernink mit Blick auf das bestehende Haushaltssicherungskonzept. Für den sportpolitischen Sprecher der CDU, Focko Wintels, steht der Gedanke der zusammenwachsenden Stadtteile im Vordergrund: „Wir haben nun die große Chance, zwischen den Stadtteilen ein Schul- und Sportzentrum mit Badepark, Tennisanlage, Wettkampfhalle und den Gymnastikräumen zu schaffen " das ist gelebte gesamtstädtische Solidarität, zumal die Schürkamphalle auch nicht in der jetzigen Größenordnung erhalten werden wird, wenn dort nur noch ein Grundschulstandort sein wird.“ Der Vorsitzende des Bauausschuss, Reinhard Bonke (CDU), dankte den Vereinen für ihre Initiative: „Es war nicht selbstverständlich, dass von den Vereinen Solidarität und Entgegenkommen in dieser Form gezeigt wurde. Dadurch konnte der Knoten letztendlich durchgeschlagen werden.“