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Gut vorangekommen: Bilanz 2001 – 2006

Bad Bentheim ist gut vorangekommen.

Sonst hätte es eine besondere Abstimmung nicht gegeben: Die mit den Füßen. Bad Bentheim muß sehr attraktiv sein, sonst hätten sich nicht so viele Bürger für Bad Bentheim entschieden. Kaum eine andere Stadt weist einen solchen Einwohnerzuwachs auf.

Und auch die Zahl der Arbeitsplätze steigt: Keine andere Stadt – außer der Kreisstadt Nordhorn – bietet mehr Arbeitsplätze als sie Angestellte hat. So berichtet die GN von bald 1000 neuen Arbeitsplätzen im Gildehauser Gewerbegebiet.

Und das alles bei einem kontinuierlichem Abbau der Schulden: Bad Bentheims Schulden sanken von über 9 Mill. EUR auf voraussichtlich weniger als 7 Mill. EUR zum Ende dieses Jahres.

Lesen Sie mehr über das schon Erreichte … 2001-2006-die-bilanz.doc

Zum Nachlesen: Der Bürgerbote vom 17. Juli 06

Bürgermeisterwahl am 10. September :
Günter Alsmeier
ist der Kandidat der CDU

Bad Bentheim. Der 59jährige Diplom-Finanzwirt und Betriebswirt Günter Alsmeier (CDU) soll nach dem Willen seiner Partei nach dem 10. September hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bad Bentheim bleiben. mehr…

Schritt für Schritt weitere Verbesserungen – Mitglieder beschliessen Wahlprogramm

Die Bad Bentheimer CDU will in der Kommunalpolitik „Schritt für Schritt weitere Verbesserungen erreichen". Das erklärten der Ortsvorsitzende Wilhelm Klinge und der Fraktionsvorsitzende Hermann Schulze-Berndt vor der Mitgliederversammlung, die am Mittwoch im Restaurant „Fürstenhof" tagte. Wichtige Ziele seien die Belebung der Innenstadt, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die weitere Konsolidierung der Finanzen. mehr…

Neues Gewerbegebiet sollte geprüft werden

Die Bad Bentheimer CDU spricht sich dafür aus, die Schaffung eines neuen Gewerbegebietes zwischen der Autobahn 31 und der Bundesstraße 403 zu prüfen. Der Standort sei wegen der Nähe zur Abfahrt Ochtrup geeignet, erklärten der christdemokratische Ortsvorsitzende Wilhelm Klinge und der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Hermann Schulze-Berndt. Fest stehe, dass im gültigen Flächennutzungsplan dort bereits Gewerbeflächen vorgesehen seien.

Nach Meinung von Klinge und Schulze-Berndt stellt die Ansiedlung von Betrieben an der A 31 keine Konkurrenz zum bestehenden Gewerbepark an der A30/K26 in Westenberg dar. Zum einen könne man in Richtung Ochtrup auf mehr Interessenten aus Nordrhein-Westfalen hoffen, zum anderen seien dann Firmen mit kleineren Flächen und Gebäuden denkbar. Ein wichtiges Argument sei auch die Überlegung, ein Gebiet mit größerer Nähe zu Alt-Bentheim zur Verfügung zu stellen.

Wenn man es mit der Forderung nach mehr Arbeitsplätzen wirklich ernst meine, dürfe das neue Gebiet „kein Tabu" sein, betonten die beiden Christdemokraten. Die Ortseingangssituation von Bad Bentheim werde dadurch jedenfalls nicht beeinträchtigt, da der eigentliche Ortseingang erst zwei Kilometer weiter nördlich beginne. Sollten Belange des Naturschutzes eine Rolle spielen, müssten diese in eine mögliche Planung einbezogen werden.

CDU Bentheim will Einnahmesituation der Stadt verbessern

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 10.07.2001

Die Bad Bentheimer CDU hat für die Stadtratswahl am 9. September ihr Wahlprogramm beschlossen. Die Mitgliederversammlung verabschiedete in der vergangenen Woche im Hotel Berkemeyer ein Sieben-Punkte-Papier. Es steht unter dem Motto „Zu Hause fängt die Zukunft an – Bad Bentheim gestalten".

Zu den Zielen gehören die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung des Fremdenverkehrs. Die sieben Schwerpunkte heißen: „Zukunft für unsere Kinder und Enkel", „Chancen für die Jugend/Heimat für die Älteren", „Arbeitsplätze für viele Menschen", „städtebaulich vorankommen", „solide Finanzen", „Spielraum für Kultur", „Gastfreundschaft für viele".
An der B 403 und in der Nähe der A 31 will die CDU neue Flächen für die An- und Umsiedlung von Gewerbebetrieben zur Verfügung stellen. Das Gewerbegebiet an der A30/K26 in Westenberg soll erweitert werden. Der Landwirtschaft will die CDU dadurch helfen, dass Wirtschaftswege ausgebaut werden, der „Urlaub auf dem Bauernhof" gefördert und das vorliegende Landnutzungskonzept in den Stadtentwicklungsplan einbezogen wird.
Die Christdemokraten wollen städtische Schulden abbauen und die Einnahmesituation verbessern. Die Aufnahme neuer Kredite soll vermieden werden. Bei kommunalpolitischen Entscheidungen will die CDU stets die Folgekosten berücksichtigt wissen.
Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung eine Erweiterung der CDU-Stadtratsliste auf 31 Kandidaten. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt 42,9 Jahre.

Günter Alsmeier: Aufwärts mit Bad Bentheim!

In meiner Antrittsrede als Bürgermeister vor 4 1/2 Jahren bezeichnete ich die Konsolidierung der Finanzen als wichtigste Aufgabe der Legislaturperiode. Dabei habe ich einer Aufgabenreduzierung und Privatisierung das Wort geredet und in dem Zusammenhang die Abwasserbeseitigung, die Dorfgemeinschaftshäuser, Sportplätze und den Fremdenverkehr genannt.

Die Abwasserbeseitigung wurde auf den Trink- und Abwasserverband übertragen. Das Dorfgemeinschaftshaus Sieringhoek betreibt der Schützenverein. TuS und SV haben in Eigenregie Sportplätze und Umkleidegebäude errichtet. Der SV baut in diesem Jahr das Vereinsheim auf eigene Rechnung. Die SG hat in bewährter Art die Flutlichtanlage selbst installiert. Der Fremdenverkehr wird mit einem Eigenbetrieb gestaltet.

Zu Beginn der Legislaturperiode drohte uns eine Schuldenlast von 41,5 Mio. DM. Am Ende des Haushaltsjahres 2001 werden die Schulden unter 17 Mio. DM. betragen. Der Zinsaufwand in diesem Jahr wird bei 1 Mio. DM liegen. 1996 waren es 2,2 Mio. DM mit steigender Tendenz.

Aber die Zeit der Haushaltskonsolidierung ist noch lange nicht vorbei. Der Vermögenshaushalt 2001 finanziert sich mit 3 Mio. DM fast zur Hälfte aus Grundstücksverkäufen. Hinzu kommen 400.000 DM für die Verwertung von Ökopunkten aus dem Konto Syenvenn. Nur rund 13 % dieses Erlöses werden zur Tilgung von Schulden verwandt. Deshalb dürfen wir im bevorstehenden Wahlkampf nicht leichtfertig Versprechen machen, die nach der Wahl nicht eingehalten werden können. Wer mit dem Füllhorn über das Land geht, versündigt sich an der Zukunft.

Und trozdem geht es aufwärts in unserer Stadt:
– 16 % mehr Übernachtungen im Jahr 2000,
– immer mehr Tagesgäste,
– viel Burg- und Stadtführungen,
– großer Ferienpark bei „Gut Langen" in Sicht,
– Verbesserungen am Kurbad,
– zusätzliche Rad- und Wanderwege,
– mehr als 5000 Arbeitsplätze in Bad Bentheim,
– neue Räume für städtische Schulen (Klassenzimmer, Pausenhallen),
– mehr Geld für Kinderspielplätze,
– Erweiterung und Renovierung des Kindergartens an der Ernst-Buermeyer-Straße,
– neue Räume und Fahrzeuge für die Feuerwehren,
– Fortsetzung der Innenstadtsanierung,
– neue Straßenbeleuchtungen an der Hengeloer Straße in Gildehaus sowie an der Suddendorfer Straße in Bentheim,
– rege ehrenamtliche Tätigkeit z.B. in den Vereinen und Kirchenengemeinden,
– neues Sandsteinmuseum am Schlosspark, Sanierung des geologischen Freiluftmuseums in Gildehaus,
– Wohnbauflächen am Weidenweg, an der Müst, bei Pieper-Werning und am „Alten Kamp",
– neue Flächen für Gewerbebetriebe am Bahnhof,
– erfolgreiche Vermarktung des Gewerbegebietes an der K26/A30 in Westenberg,
– Geld für neue Sportplätze und Vereinsräume,
– Eröffnung des Otto-Pankok-Hauses in Gildehaus,
– Einrichtung eines Kulturetats.

Glücklicherweise ist das alles nicht nur „auf dem Mist" der CDU gewachsen. Das zu behaupten, wäre vermessen. Die Stadtverwaltung, der Stadtrat, der Landkreis und viele Bürgerinnen und Bürger haben ihre Anteile an den Fortschritten. Als Mehrheitsfraktion im Rat hat die CDU die Weichen gestellt und entsprechende Beschlüsse ermöglicht. Weil nicht soviel Geld da war und ist, wie wir uns das eigentlich wünschen, konnten nicht alle Sachen erledigt werden. Aber wenn wir den eingeschlagenen Kurs fortsetzen, geht es weiter aufwärts!

Stadt saniert Bürgergarten und Schlosspark

Von Peter Zeiser
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 21.04.2001

Bad Bentheim. Mit der grundlegenden Renovierung der beiden Parkanlagen, die vom städtischen Eigenbetrieb Fremdenverkehr finanziert wird, befassen sich die Bad Bentheimer Ratsgremien schon seit längerem. Sie wird für dringend erforderlich gehalten, um die Substanz der Anlagen zu erhalten und ihre Attraktivität für Bürger und Gäste zu erhöhen. Aus eigener Kraft kann die Kommune die beiden Projekte jedoch nicht verwirklichen. Sie ist auf Zuschüsse angewiesen.

Für den Bürgergarten liegt inzwischen ein Zuwendungsbescheid des Amtes für Agrarstruktur vor. Danach übernimmt die Europäische Union über das Förderprogramm „Pro Land" die Hälfte der veranschlagten Kosten von rund 150000 Mark. Ende Mai oder Anfang Juni wird mit der Maßnahme begonnen.

Ebenso wie beim Schlosspark ist der Bad Bentheimer Landschaftsplaner, Diplom-Ingenieur Heiner Monninkhof, mti den fachlichen Vorbereitungen beauftragt worden. Vorgesehen ist im Bürgergarten, verschiedene Sandsteintrockenmauern in Stand zu setzen. Der Arbeitsaufwand ist dabei sehr unterschiedlich. So müssen in einigen Bereichen nur kleinere Reparaturen vorgenommen werden, während die Trockenmauern an anderen Stellen vollständig abgetragen und neu aufgeschichtet werden müssen. Teilweise sind Wurzeln zu entfernen und die obersten Mauerschichten mit Mörtel zu befestigen. Geplant ist ferner, die Waldwege auszubessern und dort Gefahrenstellen zu beseitigen. Die Wege sollen auf jeden Fall in ihrer „natürlichen Art" erhalten bleiben. Außerdem wird die „landschaftsuntypische" Fichtenschonung unterhalb der Sichtschneise am Mühlenberg beseitigt und durch standortgerechte Laubgehölze und Sträucher ersetzt.

Den Schlosspark will die Stadt in zwei Bauabschnitten sanieren. Die Kosten für den ersten Abschnitt werden mit rund 520000 Mark, die für den zweiten mit rund 220000 Mark beziffert. Bei der Bezirksregierung wurden für das Projekt inzwischen Landesmittel beantragt. Auch beim Landkreis wird Bad Bentheim nach Auskunft von Stadtdirektor Jürgen Bußmann vorstellig werden und einen Antrag auf Wirtschaftsfördermittel stellen. Zur Begründung wies Bußmann gegenüber den GN darauf hin, dass der Fremdenverkehr ein wichtiger Bestandteil der städtischen Wirtschaftsförderung sei. Rund 1700 der 4500 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Bad Bentheim seien direkt oder indirekt vom Fremdenverkehr abhängig.

„Wir rechnen uns gute Chancen auf Fördermittel aus", so der Stadtdirektor weiter. Sollte bis Mitte August noch keine Entscheidung der Zuschussgeber vorliegen, werde die Stadt die Zustimmung der Zuschussgeber zum vorzeitigen Baubeginn einholen, da die Maßnahme nicht mehr aufgeschoben werden könne.

Den ersten Bauabschnitt will die Stadt bis zum Beginn der übernächsten Fremdenverkehrssaison im Mai des kommenden Jahres verwirklichen. Er umfasst den historischen Bereich des Schlossparks direkt unterhalb der Burg, wobei der Parkplatz ausgenommen ist. Die Planungen sehen vor, die teilweise erheblich beschädigten Gehwege neu zu pflastern sowie das Parkmobiliar (Sitzbänke , Tische, Papierkörbe) und die Beleuchtung zu erneuern. Außerdem soll das WC-Gebäude innen und außen vollständig saniert werden. Dabei ist unter anderem geplant, das Klinkermauerwerk zu verputzen, eine neue Dachvertäfelung anzubringen und die Fenster zu erneuern. Beim Toilettengebäude soll zudem eine „Entsorgungsmöglichkeit" für Wohnmobile und Busse geschaffen werden.

Im zweiten Bauabschnitt, mit dem frühestens im nächsten Jahr begonnen werden kann, soll dann der nördliche, zur Rheiner Straße (L39) hin gelegene Bereich des Schlossparks in Stand gesetzt werden. Erforderlich ist auch dort vor allem die Erneuerung der Wege.

Möglicherweise werden künftig im Schlosspark Kunstobjekte ausgestellt. Der Stadt liegt jedenfalls seit einiger Zeit ein entsprechendes Angebot des Bildhauers Wilfried Koch vor. Er ist bereit, Bronzeskulpturen zunächst als befristete Leihgabe im Schlosspark zu präsentieren. Koch wurde 1929 in Duisburg geboren und setzte nach seiner künstlerischen Ausbildung am Städelschen Kunstinstitut Frankfurt seine Studien für Glasmalerei, Fresko, Mosaik und freie Malerei bei Willi Baumeister und R. Henninger an der Kunsthochschule Stuttgart fort. Seit 1982 widmet er sich der Bildhauerei. Er gestaltet Skulpturen von Menschen in emotionalen und existenziellen Grenzsituationen. Im Jahre 2002 will der Künstler in Italien ausstellen. Wie er die Stadtverwaltung wissen ließ, habe er für das Jahr 2003 noch keine Ausstellung geplant. Einen Namen gemacht im In- und Ausland hat sich Koch auch als Kunsthistoriker.

Alsmeier setzt auf Kooperation im Rathaus

CDU-Ortsverband Bad Bentheim wählte 54-Jährigen gestern abend zum Bürgermeister-Kandidaten

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 29.03.2001

Bad Bentheims ehrenamtlicher Bürgermeister Günter Alsmeier tritt für die CDU als Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt an. Der CDU-Ortsverband nominierte den 54-jährigen Finanzbeamten gestern abend fast einstimmig — mit 41 Ja- und einer Nein-Stimme. Der Kandidat setzt auf Kooperation in Rat und Verwaltung: Ihre Chancen könne die Stadt nur nutzen, wenn alle Fraktionen zusammenarbeiten.

Von Peter Zeiser

Bad Bentheim. Vor seiner Wahl in der Gaststätte Schulze-Berndt hatte sich Alsmeier den CDU-Mitgliedern als erfahrener Kommunalpolitiker vorgestellt, der seine politischen Aktivitäten nach der Wehrdienstzeit begann und unter anderem 1967 einen neuen Ortsverband der Jungen Union gründete. Seit Jahrzehnten ist Alsmeier in zahlreichen Gremien der Stadt tätig und seit 1996 auch im Kreistag.
Die Verwaltungsreform fortsetzen und die Bürgernähe weiter verbessern — darin sieht der 54-Jährige ebenso einen Schwerpunkt in der künftigen Arbeit wie in der weiteren Konsolidierung der städtischen Finanzen. „Wer mit dem Füllhorn über Land geht, versündigt sich an der Zukunft", sagte er und wollte damit deutlich machen, dass die Zeit sparsamen Wirtschaftens noch lange nicht vorbei ist.
Trotzdem geht es nach den Worten des CDU-Kandidaten in vielen Bereichen der Stadt aufwärts. Ein Beispiel dafür sei der Fremdenverkehr. Die Zahl der Übernachtungen (plus 16 Prozent im vorigen Jahr) und der Tagestouristen steige. Zu diesem Erfolg hätten viele Bürgerinnen und Bürger, örtliche Vereine und Organisationen beigetragen.
Plangemäß verliefen die Vorbereitungen für den Ferienpark beim Gut Langen, wo die Hochtief AG und die niederländische Gran-Dorado-Gruppe 250 Ferienhäuser errichten wollen. Im nächsten Jahr soll Alsmeier zufolge mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Eröffnung des Parks werde zum 1. Mai 2003 angestrebt.
Einstellen müsse sich auch der Tourismus vor Ort auf die zunehmende Zahl alter Menschen, deren Bedürfnisse „Gesundheit und Kultur, Qualität und Niveau" seien. Hochtief und Gran Dorado seien deshalb gute Partner, weil sie diesen hohen Ansprüchen gerecht werden wollten. Auch die Thermalsole- und Schwefelbad GmbH passe sich dieser Tendenz an. Dort sei die Entwicklung weiterhin positiv, seien weitere Baumaßnahmen geplant, um die Anziehungskraft des Bades zu erhöhen. Die Stadt müsse weiter in ihre touristische Infrastruktur investieren. Dazu gehörten etwa die Pflege der vielen Rad und Wanderwege und die Renovierung von Schlosspark und Bürgergarten. Als weiteres wichtiges Thema nannte Alsmeier die Entwicklung der Arbeitsplätze. In der Stadt wohnten 4100 Beschäftigte, denen vor Ort 4600 Arbeitsplätze zur Verfügung stünden. „Diese positive Statistik kann uns nicht ruhen lassen." Gerade die Jugend und junge Familien bräuchten Perspektiven vor Ort, wenn es um Ausbildungs- und Arbeitsplätze gehe. Das Gewerbegebiet an der A 30 in Westenberg, wo zurzeit rund 500 Menschen beschäftigt seien, werde erneut erweitert. Weitere Gewerbeflächen stünden nördlich des Bahnhofs stadtnah zur Verfügung, neue könnten an der Ochtruper Straße im Süden der Stadt entstehen.
Der CDU-Kandidat sprach in seiner Rede auch eine Reihe von Projekten an, die die Stadt in den vergangenen Jahren verwirklicht hat. Dies sei nötig gewesen, weil der Rat zu Beginn der noch laufenden Legislaturperiode vor einem riesigen Investitionsstau gestanden habe, etwa bei den Kinderspielplätzen, bei den Grund- und Hauptschulen und bei den Feuerwehren. Viel erreicht worden sei auch durch die Sanierung der Innenstadt. In den nächsten fünf Jahren sollte die Stadt die Sanierung trotz fehlender Unterstützung durch das Land zum Abschluss bringen. Einige Straßen und Stiegen warteten dringend auf die Erneuerung.
Der CDU-Kandidat ging auch kurz auf die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit ein, die in zahlreichen Vereinen und Verbänden in der Stadt in vielfältiger Weise geleistet werde. Beachtliches werde insbesondere für Kinder und Jugendliche getan. Die Stadt werde diese Arbeit auch künftig in besonderer Weise finanziell unterstützen.
Die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters schaffe für die Bürger, den Rat und die Verwaltung eine neue Situation, die es erlaube, auf Bewährtem aufzubauen, aber auch Neues zu wagen, sagte Alsmeier zum Abschluss seiner Vorstellungsrede. Die neue Konstellation und die Beteiligung auch neuer Ratsnutglieder böten die Chance, „mit frischem Wind die Zukunft zu gestalten".
Vorgeschlagen worden war der 54-Jährige von Vorstand und Ratsfraktion der CDU. Die Ortsvorsitzende Bärbel Karkossa sagte, Alsmeier sei anerkannt und beliebt in der Bevölkerung und „unerhört fleißig". Die CDU sei stolz und froh, so einen Kandidaten zu haben.